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Schönbrunn

Der Ortsteil Schönbrunn liegt am Gegenhang von Wolkenstein in ruhiger Lage und gleichzeitig an der regional bedeutsamen Straße B 101. Mit seinem Ortsteil Niederau hat Schönbrunn ca. 480 Einwohner.

Die erste urkundliche Erwähnung des typischen Waldhufendorfes, damals als „Schönbron“, erfolgte im Jahre 1386. Im Jahre 1525 hielten 700 aufständige Bauern aus 17 umliegenden Dörfern hier ein Heerlager ab, um ihre Forderungen an den Wolkensteiner Amtmann zu übergeben. Ab 1856 unterstand Schönbrunn dem neu gebildeten Gerichtsamt Wolkenstein.

Der noch heute dörfliche Charakter ist vom Besucher sofort zu erkennen. Er spiegelt sich in den liebevoll restaurierten Fachwerkhäuschen und Bauerngütern wider, die das Ortsbild weitgehend prägen. Ein Förderverein saniert seit mehreren Jahren das "AmbrossGut", einen historischen Bauernhof, der einmal ein Museum zur erzgebirgischen Landwirtschaft beherbergern soll. Zum Verweilen und Entspannen laden Pensionen und Ferienwohnungen jene Urlauber ein, die Ruhe und Natur lieben. Viele ausgeschilderte Wanderwege bieten die Möglichkeit zum Wandern in die reizvolle Umgebung.

Wandert man u. a. bis zum Aussichtspunkt „Ziegenfelsen“, erwartet den Wanderer eine eindrucksvolle Aussicht über das Zschopautal mit der historischen Zschopaubrücke, an der sich das kursächsische Wappen befindet, bis hinauf zum Schloss Wolkenstein. Der Wanderweg führt dann weiter durch das romantische Heidelbachtal und zurück über die Wolkensteiner Schweiz.

Im Zschopautal, dem untersten Punkt von Schönbrunn, laden ein originelles Zughotel sowie ein griechisches Spezialitätenrestaurant zum Schlemmen ein. Zwei Geschäfte Erzgebirgischer Holzkunst befinden sich in unmittelbarer Nähe an der B 101. Im Ort findet man neben einigen Handwerksbetrieben auch ein Gestüt. Dort kann man bei einer Kutschfahrt oder beim Reiten die Seele baumeln lassen. Die im Dorf befindliche evangelische Kirche wurde 1718 erbaut und 1904 erweitert. Ein Barockaltar sowie Jugendstilmalereien zieren das Innere des Gotteshauses. Eine Attraktion sind die jährlichen Gottesdienste in erzgebirgischer Mundart, zu denen Gäste aus weitem Umkreis in die Schönbrunner Dorfkirche kommen. Der örtliche Feuerwehrverein lädt jedes Jahr im Sommer zu dem populären „Spritzenfest“ ein.

Der Ort Schönbrunn hat eine Partnerschaftsbeziehung zur Odenwaldgemeinde Schönbrunn  www.gemeinde-schoenbrunn.de.

Zubrnice und Wolkenstein schließen auf dem AmbrossGut einen Zusammenarbeitsvertrag.

Beide Gemeinden werden in Zukunft nicht nur auf kulturellem Gebiet engere Kontakte pflegen.

Am 11. Januar 2011 wurde auf dem AmbrossGut von den Bürgermeistern der Stadt Wolkenstein und der Gemeinde Zubrnice eine seit langem vorbereitete Vereinbarung über die engere Zusammenarbeit auf kulturellem und wirtschaftlichem Gebiet unterzeichnet.

Seinen Ursprung hat das Bestreben zur engeren Verbindung der beiden Kommunen in der langjährigen Zusammenarbeit zwischen dem AmbrossGut und dem Museum für ländliche Volksarchitektur in Zubrnice. Diese beiden Partner verwirklichen seit 2005 ein mehrstufiges, durch die Europäische Union gefördertes, Projekt zur "sächsisch-tschechischen Belebung der ländlichen Volkskultur in Schönbrunn und Zubrnice". Im Rahmen der vereinbarten kommunalen Zusammenarbeit spielt auf kulturellem Gebiet demzufolge das AmbrossGut auch in der Folgezeit eine Schlüsselrolle.

Nicht nur für die Bürger von Wolkenstein und Zubrnice sollen attraktive kulturelle Angebote grenzüberschreitend geschaffen werden, sondern mithilfe der Projekte sollen die beiden Kommunen auch überregional an Attraktivität gewinnen.

 www.zubrnice.cz

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