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Veranstaltungen

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2 Einträge gefunden im Oktober 2021

Donnerstag, 28. OKtober 2021
19.00 Uhr
Filmvorführung "Generation 'N' : Deutschböhme

& Diskussion mit Veronika Kupkova und 3 ehemaligen 'Pressnitzern'

im Schloss Wolkenstein (Festsaal, 2. Etage)

18.30 Uhr Einlass mit Möglichkeit der Ausstellungsbesichtigung
19.00 Uhr Filmvorführung 'Generation 'N' : Deutschböhme'
20.30 Uhr Diskussion

Information und Anmeldung unter Tel. 037369 87123 + 0172 4701761
oder info@stadt-wolkenstein.de!

 

Wolkenstein

 
ab Samstag, 24. Juli 2021,
Di - So + Feiertag: 10 -16 Uhr
Sonderausstellung: Přísečnice žije - Preßnitz lebt!

ab Samstag, 24. Juli 2021, 10.00 - 16.00 Uhr
im Museum Schloss Wolkenstein
Eröffnung am Freitag, 23. Juli 2021, 19.00 Uhr
Informationen unter Tel. 037369 87123 und 0172 4701761 oder E-Mail: info@stadt-wolkenstein.de!

Herzlich willkommen!

Für diejenigen, die sich darunter gar nichts vorstellen können, hier eine kurze Information über Preßnitz, die zugleich auch den Buchinhalt beschreibt:

„Die Geschichte von Preßnitz oder Prísecnice ist schier unglaublich. Schon im 14. Jahrhundert werden in dem Gebiet reiche Silber- und Eisenerzvorkommen entdeckt. Preßnitz prosperiert. Erst gegen Ende des 18. Jahrhundert, die Lagerstätten sind erschöpft, müssen sich die Preßnitzer eine neue Einnahmequelle suchen. In der Folgezeit des 19. Jahrhunderts wird Preßnitz dann als Musikstadt berühmt. Die Musikschule der Stadt bringt eine Menge talentierte Musiker hervor, vor allem die Mädchen sind sehr begabt. Mit ihren Harfen auf dem Rücken ziehen viele von ihnen in die Ferne und werden als Preßnitzer Harfenmädchen weltbekannt. Ab 1830 bilden sie ganze Damenorchester. In den folgenden einhundert Jahren sind sie gern gesehene Gäste an Deck der großen Ozeanschiffe, spielen im berüchtigten Shepheard Hotel in Kairo, vor dem russischen Zaren, in Japan und Kalifornien. 1945 wird die Preßnitzer Musikschule, inzwischen eine Institution von Weltruf, geschlossen. Und für die Stadt beginnt ein tragisches Kapitel - die Vertreibung der deutschböhmischen Bevölkerung. Die Vertreibung der Sudetendeutschen markiert den Anfang von Preßnitz‘ Untergang. Die Stadt verfällt zunehmend. Die neu angesiedelten Tschechen und Roma fühlen sich in ihr nicht zu Hause. Dann der Beschluss aus Prag, Preßnitz für eine Trinkwassertalsperre zu fluten. Doch vor dem Wasser kommt noch ein Filmteam aus Deutschland in die menschenleere Geisterstadt. 1973 dreht Johannes Schaaf hier den surrealen Streifen „Traumstadt“. Für den werden mehrere Wohnhäuser vor laufender Kamera in die Luft gejagt. Ganz unglaubliche Geschichten liegen also versunken am Grund der Talsperre. Viel mehr Menschen sollten sie kennen.
Veronika Kupkova und ihre Schüler begannen 2017 mit einem Schulprojekt und dem Ziel zweisprachige Tafeln rund um die Talsperre aufzustellen. Im Laufe von zwei Jahren wurde soviel Material zu Tage gefördert, dass daraus dieses umfangreiche Buch entstand und aller Welt von Preßnitz erzählt, der einst berühmten Berg- und Musikstadt.“ Jacqueline Hene

Wolkenstein

 
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